Schwerelosigkeit

In seinem Buch "Einsteins Universum" berichtet Nigel Calder dass Einstein erzaehlt haette, dass er einen Mann vom Dach fallen sah, der dabei nur leichte Verletzungen davontrug.
Dieser Mann sagte Einstein dass er waehrend des Fallens kein Gefuehl der Schwere empfunden
haette.
Nigel Calder zitiert dann Einstein: "Da hatte ich den gluecklichsten Gedanken meines Lebens.
Wenn man einen Beobachter im freien Fall betrachtet, beispielsweise beim Sturz vom Dach
eines Hauses, dann existiert fuer ihn beim freien Fallen kein Gravitationsfeld. - mindestens nicht in seiner unmittelbaren Nachbarschaft."
Nun jeder weis, dass man aufgrund der Massentraegheit Kraft braucht, um einen Koerper zu
beschleunigen. Am unmittelbarsten merkt man dies wenn man in einem Fahrzeug sitzt und dieses
Fahrzeug beschleunigt oder abgebremst wird. Wir empfinden wie uns diese Kraft beim
Beschleunigen in den Sitz drueckt, wenngleich wir das Angreifen der Kraft an den einzelnen
Materieteilchen unseres Koerpers nicht unmittelbar empfinden koennen.
Dass Gravitation eine Kraft bewirkt, ist durch das Gewicht das jeden Koerper in Richtung
Erdoberflaeche drueckt, leicht festzustellen. Auch hier koennen wir das Wirken der Kraft an den einzelnen Materieteilchen unseres Koerpers nicht unmittelbar empfinden.
Wenn nun jemand, der im Fallen begriffen ist, kein Gewicht spuert, so ist dies dementsprechend
einfach erklaerbar. Die Schwerkraft bewirkt eine Beschleunigung der nur die Massentraegheit
entgegenwirkt. Da aber beides Gravitation und Massentraegheit auf beliebig kleine
Materieteilchen wirken, und sich an diesen Teilchen aufheben, empfinden wir eben beides nicht.
Wenn wir am Boden ankommen spueren wir die Kraft durch die ploetzliche Verzoegerung, zu der sich noch die Schwerkraft addiert. Das Empfinden von Schwerelosigkeit beim freien Fall ist also leicht nachvollziehbar.
Der "Grundgedanke" der sogenannten Allgemeinen Relativitaetstheorie ist daher bereits ein
glatter Unsinn. Aus dem obigen Zitat Einsteins laesst sich daher allenfalls ableiten dass
Gluecksgefuehl und logisches Denkvermoegen zwei grundverschiedene Dinge sind.
 

l. Ae.  3. 6. 2007

Robert Markweger      rmw@markweger.at

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